Wieder war ich in Andalusien unterwegs...
...diesmal zu dem Nationalpark Donana - dieser liegt zwischen dem östlichen Ufer der Mündung des Guadalquivir und dem Atlantik.
Der Guadalquivir fasst alles Wasser aus den Bergen um Cordoba und den Bergen nördlich von Sevilla zusammen. Bis Sevilla ist dieser für Hochseeschiffe befahrbar und ist früher einer der wichtigsen Häfen nach Afrika und später Amerika gewesen. Das Gold wurde über den Guadalquivir nach Sevilla gebracht - siehe
Goldturm. Die erste möglichkeit diesen zu überqueren ist die Fähre in Coria del Rio und 10km nördlich die Autobahnbrücke eines der neuen Wahrzeichen von Sevilla.
Also nur zur Strecke - von Bollulos geht's über Aznalcazar nach Pilas - dort biege ich links nach Villamanrique de la Condesa ab. Diese Dorf hat seinen alten Stiel der Ortsstrucktur noch behalten - wenig Neubaugebiete - keine Ortsumgehung - kein großer Supermarkt - noch


Nach Villamanrique de la Condesa komme ich durch eine 10km lange Piste immer geradeaus durch einen riesigen Pinenwald - super bis auf die "Hubbel" zum bremsen (max 40km/h) die ca alle 1000m kommen. Hier ist schon deutlich die Veränderung des Bodens zu bemerken - fast nur noch Sand.
Auf der Hauptstrasse von Almonte kommend fahre ich weiter in Richtung Süden nach El Rocio (der Fels auf deutsch). Dort bekomme ich fast einen Schlag - Ende der geteerten Strasse - nur noch Sand...
doch einfach super - sollte man sich auf jeden Fall mal ansehen - doch es wird noch besser!
Am Ortsende eröffnet sich mir folgender Anblick:
Seit dem ziehen jedes Jahr tausende von Pilgern, Jägern und Schäfern zu Pfingsten aus den umliegenden Orten wie Villamanrique, Almonte, Sanlúcar de Barrameda, Sevilla, etc. zu Ehren der Virgen del Rocío, auch „la Blanca Paloma“ genannt, hierher.
Diese "Romeria" zu Ehren der "Jungfrau aus dem Sumpf" ist eine der größten Wallfarten
Südspaniens.


Gegenüber der Kapelle und dem Brunnen eröfnet sich ein wundervoller Blick auf den Arroyo de la Rocina mit seinen Flußarmen und Altwassern ein Vogel und Pferdeparadies. Hinter dem Fluß beginnt der Nationalpark Donana -
doch noch mal einen Blick zurück!