Die Geschichte von Sevilla

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Die Phönizier

Im Jahre 800 v. Chr., lassen sich phönizische Händler im Tal des Guadalquivir nieder. Dieser Fluss, auf halbem Wege zwischen Wahrheit und Legende, war ehemals auch unter dem Namen Tartesio bekannt.
Der Geschichte zufolge bewohnen die Tartesser die Anhöhe des Aljarafe und ihre Nachkommen gründen die Stadt Hispalis, das gegenwärtige Sevilla. Zu diesem Zeitpunkt findet auch der punische Krieg statt. Escipión erreicht das Land, besiegt Asdrúbal und gründet die Stadt Italica.




        

 











Die Römer

Es bricht die Epoche des römischen Sevillas an und die Stadt durchlebt eine wirtschaftliche Blütezeit. Es wird ein mit Mauern umgebenes Bollwerk mit verschiedenen Eingangstoren, von denen gegenwärtig nur noch der Arco de la Macarena und der Postigo del Aceite erhalten sind, errichtet. Später wird die Stadt von Cäsar und Pompejus umkämpft, die die Schlacht von Munda (zwischen Osuna und Estepa) entfachen, die Cäsar im Jahre 43 v. Chr. gewinnt. Ab diesem Zeitpunkt wird Hispalis zur Hauptstadt der Betica (benannt nach dem Betis, heute Guadalquivir) und zu einer Kolonie Roms mit den Rechten einer römischen Stadt.
Hispalis, das politische, wirtschaftliche und verwaltungsmäßige Zentrum des Südens der iberischen Halbinsel erlebt das Aufblühen von dem nur 2 km entfernten Itálica, wo die beiden römischen Herrscher Adriano und Trajano geboren werden. Im 4. Jahrhundert wird das Christentum legalisiert und im 5. und 6. Jahrhundert fallen die Sweben und die Westgoten in Hispalis ein, unter deren Herrschaft die Stadt erneut eine Blütezeit erlebt.



Die Araber

Mit dem Einfall der Araber im Jahre 711 kommt es zu radikalen Veränderungen auf der ganzen iberischen Halbinsel, von denen ganz besonders der Süden betroffen ist, denn hier verweilt die arabische Herrschaft am längsten. Isbilia (arabischer Name für Sevilla) mit seiner arabisch-andalusischen Kultur ist eine blühende Stadt unter islamischer Herrschaft. Hier leben Juden, Christen und verschiedene arabische Völker zusammen. Auch die Mozaraber lassen sich hier schließlich nieder.
Isbilia ist eine bedeutende Stadt und lehnt sich mehrmals gegen das nahe gelegene Córdoba, Hauptstadt von Al-Andalus, auf. Die Herrschaft von Al-Mutamid (11. Jahrhundert) ist ausschlaggebend in dieser Epoche der Geschichte von Sevilla, die zur bedeutendsten Enklave des Westens wird. Zu diesem Zeitpunkt findet der Einfall der Almoraviden statt, die das Heer der Berber so weit reduzieren, dass sogar Al-Mutamid vertrieben wird.Im 12. Jahrhundert gelangt Isbilia unter die Herrschaft der Almohaden und die Stadt gewinnt die verlorene Pracht zurück.



Die Christen, Katholiken und Juden

Im Jahre 1248 vertreibt Fernando der III. ‚El Santo' (der Heilige) die Moslems und erobert Isbilia zurück. Die Stadt wird in Sevilla umbenannt. Zu diesem Zeitpunkt wandern Kastilier, Juden und Hebräer ein und bilden das bedeutende Judenviertel. Der Alcázar wird zur Residenz der christlichen Könige und Sevilla erlebt, besonders unter den Herrschaften von Alfonso dem X. ‚El Sabio' (der Weise), Sohn von Fernando dem III., und Pedro dem I. ‚El Cruel' (der Grausame) eine erneute Blütezeit.
Die arabische Kultur hat mit jahrhunderterlanger Herrschaft in Sevilla ihre Spuren an öffentlichen und religiösen Gebäuden hinterlassen. So kann man die Überreste dieses Einflusses noch heute in den Reales Alcázares, in der Casa de Pilatos und in Kirchen wie der Santa Marina, der Kirche San Marcos und an dem Turm der Kirche Santa Catalina bewundern.


Handel mit der "Neuen Welt"

Karavellen von Kolumbus erster Reise nach Westindien
Mit der Eroberung Amerikas durch Kolumbus & Vespucci erhielt die Stadt im 16. und 17. Jahrhundert internationale wirtschaftliche Bedeutung, als sie Hauptumschlagplatz des spanischen Seehandels mit den Silber- und Goldminen aus der "Neuen Welt" wurde. Ab 1503 legten die mit Gold und Silber beladenen Schiffe aus der Neuen Welt im Hafen von Sevilla an. Amerigo Vespucci und Ferdinand Magellan planten und starteten von hier ihre Entdeckungsreisen. Durch die über die Jahre zunehmende Versandung des Guadalquivir, verlor Sevilla 1717 das transatlantische Handelsmonopol an Cadiz


Ibero Amerikanische Ausstellung 1929

Von dem Verlust des Handelsmonopols über die Waren aus der Neuen Welt erholte sich Sevilla nur schwer, wodurch man mit der Ibero-Amerikanischen Austellung 1929 versuchte die Handelsbeziehungen mit den hauptsächlich Südamerikanischen Ländern wieder aufblühen zu lassen. Prachtvolle Gebäude, wie z.B. die Plaza de España, wurden hierfuer im Parque de Maria Luisa sowie die Pavillons der verschiedenen teilnehmenden Ländern an den Ufern des Guadalquivir gebaut.


Expo `92

Expo 92 - Isla Cartuja
Auf der Isla de la Cartuja wurde anlässlich der Weltausstellung (Exposición Universal de Sevilla 1992 - kurz Expo 92) ein 120.000m grosses Gelände gebaut. Heute befinden sich auf der Isla de la Cartuja der Technologie-Park Sevilla Tecnópolis und der Vergnügungspark Isla Mágica. Das bekannteste Wahrzeichen der Expo ´92 ist der Nachbau einer Ariane-4-Trägerrakete in Originalgrösse, der auch heute noch auf dem Ausstellungsgelände zu bestaunen ist.


NO8DO

NO 8 DO - no me ha dejado - Stadtwappen von Sevilla
Überall wo man in Seville steht und geht fallen einem die Zeichen NO8DO auf, wobei die Ziffer 8 ein (Woll-)Knäuel (span. madeja) symbolisiert. Der Text findet sich überall in Sevilla an Gebäuden, Laternen und Polizeifahrzeugen. Der Schriftzug gilt als Stadtwappen für Sevilla und hat die Bedeutung "NO-MADEJA-DO" (No me ha dejado), was soviel bedeuted wie "Sie hat mich nicht verlassen". Dieses Wortspiel geht auf Alfons X. zurück, welcher sich damit für die Treue der Stadt Sevilla bedankte, in der er nach seiner Entthronung bis zu seinem Tod im Exil leben durfte.







      
















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